Krimimuseum 
 





Liebe AfD-Wähler!
Sie und andere braunversiffte Nazis sind im Krimimuseum unerwünscht,
Sie bleiben gefälligst hübsch draußen!


Das phantasielose Nachplappern der Lügenpropaganda aus dem Internet ist symptomatisch für die psychische Erkrankung AfD. Kennzeichnend für diese psychische Erkrankung sind auch die Belästigungen dieser missionarisch eifernden Patienten, dies äußert sich unter anderem darin, dass ein gewisser Realitätsverlust mit einer klassischen Gehirnwäsche einhergeht und unbeteiligte, arglose Menschen sich deren Unsinn anhören müssen. Nach unverlangter Selbstauskunft sind AfD-Patienten meist Auschwitzüberlebende, mindestens jedoch Nachkommen von Widerstandskämpfern und naturgemäß aufrechte Demokraten – immer in inniger Freundschaft einem Alibi-Ausländer zugetan. 

Die unfreiwillige Komik in deren Selbstwahrnehmung lässt einen staunen – trügt aber nicht über die Tragik dieser Erkrankung hinweg. Ich sage nur: und wenn auch 99 % der deutschen Bürger AfD wählen sollten, kommen 99 % der Bürger nicht in mein Museum, da verfüge ich nämlich über das Hausrecht. Für Nazis arbeite ich nicht, weder heute noch morgen. Es gibt genug Orte, wo sich derlei Leute austauschen und belustigen können – dafür gibt es mittlerweile massenhaft Räume im Internet, wo »alternative Fakten« – sprich Lügen, SS-Verherrlichung und die Relativierung von NS-Verbrechen praktiziert werden – und naturgemäß zwangsneurotische Realitätsstörungen Beifall finden von Leuten, die nicht bis 3 zählen können. Belästigungen und Drohungen von Leuten, die meiner Ansicht nach  offenbar medial und anderweitig verwahrlost sind, prallen an mir ab. Ich habe keine Angst vor Nazis, bin selbst von so einem Deppen »erzogen«, missbraucht und geschlagen worden. Ich kenne diese lächerliche Mischpoke, zu dumm zu irgendwas, immer laut und martialisch, und umso lauter sie schreien, umso weniger haben diese Leute zu sagen. 


Also liebe AfD-Nazis, nervt Euch selbst mit eurem autosuggestiven Geplapper - oder wendet Euch vertrauensvoll an einen Therapeuten, oder an eine der vielen Selbsthilfegruppen… Ich benötige eure absurden Belehrungen nicht. Anonyme Anrufe, Emails, Telefonate könnt ihr euch sparen - es wäre besser für die Beteiligten sich in Therapie zu begeben. Trottel, die ihre Begeisterung für den dummdreisten Trump oder den ebenso verblödeten, kriminellen Massenmörder Putin kaum unterdrücken können, sollten vielleicht die Ausreise anstreben, das wäre ein sinnvoller Beitrag für die »Remigration«. AfD-wählen, ist die freie Wahl für eine psychische Erkrankung, ist kleinkariertes Gejammer auf hohem Niveau, ist die Wahl für Korruption, für Hass und Hetze, für Rassismus und Lügenpropaganda und für Leute, die wohl selbst dringendst therapeutischen Rat benötigen – und natürlich für die Oberschicht, die sich noch mehr bereichern möchte. Wer diese Partei wählt, die von »freundlichen« Gesichtern des Nationalsozialismus und von Faschisten geprägt wird, deren »Vorfeld« bereits darüber diskutiert, wer bei der Machtergreifung als erstes standrechtlich erschossen, vergast, ermordet und deportiert werden soll, der sollte sich dringend Hilfe suchen. Das nennt man fachterminologisch Massenwahn oder Massenpsychose. AfD-Versager, die sich als Patrioten bezeichnen, aber für China, für Putin oder für die Gaga-Bewegung in USA spionieren und sich dort unterstützen und bezahlen lassen, sollten lieber mal den Mund halten! Deren Patriotismus äußert sich in deren Hoffnung, daß die Wirtschaft in Deutschland kollabiert. Ich habe wirklich großes Mitleid mit AfD-Patienten, deshalb sucht Euch Hilfe! Glaubt die Lügen nicht nur, weil sie Euch häufig genug vorgebetet werden! Ich bin nur ein Küchen-Psychologe, aber selbst als Laie ohne bewährtes Psychologie-Studium erkenne ich, dass diese Krankheit bekämpft werden muß! 

Dass die mittelalterlich anmutende Sündenbock-Polemik heute noch gut ankommt, wundert mich nicht – angesichts unserer Bildungsmisere und der allerorten wahrnehmbaren Verblödung durch die Massenmedien. Früher waren es halt die Hexen und Blasphemiker, die man zu Tode gefoltert hat, viel später dann die Juden, die Sinti und Roma, die Schwulen und Linken – und heute sind die Migranten an allem Schuld. Ein altes Lied, das wieder aufblüht. Leider kann man sich sein Volk nicht aussuchen...

Was lesen AfD-Patienten überhaupt, falls sie überhaupt lesen können, außer Standardwerke wie »Inzucht als Chance«, »Deutschtümelei für Dummies«, »Mein Krampf« oder die neuesten Bestseller: »Rassismus mit Herz« und »Blutbäder für alle!«. Diese Geistesgrößen würden einen profanen Krimi nicht anfassen…, stattdessen liest man lieber ideologisch eingefärbte Bücher wie »Sippenkunde als Einschlafhilfe« und den Ratgeber: »Durchfallerkrankungen bei intensiver Beschäftigung mit der Rassenkunde«.
Auch »Triumph des Grillens« und »Diesel für alle!« sind kulturkämpferische Dauerbrenner, und selbstverständlich der Klassiker »Volk ohne Bierschaum«. Gerade sind zwei weitere Ratgeber für AfD-Anhänger erschienen mit den einprägsamen Titeln: »Täter-Opferumkehr für Anfänger« und »Wie rede ich ohne nachzudenken?« 

Bei AfD-Funktionären sollen auch diese Titel beliebt sein: »Inkompetenz als Überlebensstrategie« und »Ich bin kriminell, mache dennoch Karriere«, letzteres ist ein schonungsloses Selbstbekenntnis eines AfD-Erkrankten, der, nur um sich zu bereichern, in den Bundestag gewählt wurde und dort seine Sippe gewinnbringend in die Politkaste eingeschleust hat. »Blut und Leere« sowie »Arbeit macht Brei« sind unverkennbar auch intellektuelle Höchstleistungen von muffigen AfD-Patienten, werden immer wieder wohldosiert unters Volk gebracht. Und für unsere lieben kleinen von der HJ… nee, FdJ, ach nee, »Generation Deutschland« heisst die Sesamstraße jetzt für stramme Jungs und Mädels, die gerade aus der Wickelphase entlassen wurden. Für diese nette Partei-Jugend gibts jetzt eine Neuauflage von »Kraft durch Pumpen«, wo erklärt wird, wie Muskeln wachsen, ohne dass das ohnehin vernachlässigte Gehirn mitwächst.

Ein fröhliches »88« an die lieben Kleinen!



Ab dem 1. November 2026 ist das Krimimuseum 
in diesem Kuhdorf dauerhaft geschlossen. Das Museum zieht um nach Hamburg.


Historische Kriminalromane sind Zeitkapseln, die uns mehr über das Denken und den Zeitgeist vergangener Zeiten verraten, als manch ein Sachbuch. Die Spannungsliteratur lebt von Authentizität und realistischer Darstellung, sie benötigt eine hohe Glaubwürdigkeit, denn ohne diese läßt sich keine Spannung bei den Lesern erzeugen. Der Reiz historischer Kriminalromane liegt also in der Vermittlung und Darstellung kulturellen Lebens der Vergangenheit.



Abendführungen möglich nur nach telefonischer Vereinbarung:
0172-10 22 980!

Buchbestellungen können telefonisch oder per email aufgegeben werden!

mirko.schaedel@t-online.de

Die ersten 60 Bände der Reihe Krimimuseum Publisher sind bereits erschienen, die Bände 61–70 sind druckfertig und erscheinen im Winter 2025!


Inhaber: Mirko Schädel
Öffnungszeiten: 14.00 – 19.00 Uhr, vormittags nach Vereinbarung
Führungen: 14.30 Uhr/ 16.00 Uhr/ 17.30 Uhr
Eintritt 8,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro
Am Kirchplatz 17 · 26441 Jever
Schmarthfon 0172-10 22 980

Kein Fratzenbuch, nix Insta, no Toktok und KI-befreit!
Keine Scheinwelten, pure Realität!



Im Herzen von Jever, dem Friedhof der Kuscheltiere, befindet sich das Krimimuseum, ein einzigartiges Literaturmuseum im deutschsprachigen Raum – und vermutlich weltweit, das die überaus erfolgreiche Geschichte der Kriminalliteratur vom frühen 18. Jahrhundert bis 1945 nachzeichnet und erfahrbar macht.

Die Gäste erwartet eine kurzweilige und unterhaltsame Führung durch die größte deutschsprachige Sammlung früher Kriminalliteratur mit über 9000 Exponaten aus der Zeit von 1712–1945. Neben buch- und verlagsgeschichtlichen Fakten, erfährt man viele kuriose Geschichten zu den Lebensumständen der damaligen Autoren und den literarischen Moden der letzten 300 Jahre. Woher stammt der Kriminalroman? Wie entwickelte sich die Kriminalliteratur insgesamt? Fragen, die hier alle beantwortet werden – und Geschichten, die auch diejenigen nicht kaltlassen, die bislang glaubten kein Interesse an Literatur und Büchern zu nehmen.

Auch Themenkomplexe wie Gebrauchsgraphik zwischen Kitsch und Kunst oder der frühe Film werden anhand zahlreicher Exponate dargestellt und in Beziehung zur Kunst- und Kulturgeschichte gesetzt. Die Sammlung enthält Primär- und Sekundärliteratur, Filmplakate, Verlagswerbung und Autographen.

Die Ausstellung zeigt sowohl Bucheinbände aus bedeutenden Adels- und Schloßbibliotheken des 19. Jahrhunderts als auch avantgardistische Schutzumschläge der 1920er und 1930er Jahre und widmet sich Themen wie Einbandkunst und Umschlaggestaltung, aber auch dem okkulten Kriminalroman, den weiblichen Detektiven in der Kriminalliteratur, den Parodien, den deutschsprachigen Auslandspublikationen und der Exilliteratur, der Kolportageliteratur, den Tarnschriften, Plagiaten, Curiosa, den Taschenbuchvorläufern vor 1945, den deutschsprachigen Pulps und Groschenheften, der Symbiose zwischen Kriminalliteratur und dem frühen Film, dem Leihbuchhandel und den Feuilleton-Correspondenzen, auch der Krimi während der Naziherrschaft wird neben vielen anderen Aspekten der Kriminalliteratur beleuchtet.

Ein unbekanntes Stück Verlags- und Kulturgeschichte steht im Fokus der Ausstellung und läßt auch Rückschlüsse auf buchwissenschaftliche Forschungen zu.