Lieber Soldat Weiland!
Ich mußte sehr lange über Ihren informativen Anruf nachdenken. Sie riefen mich vor etlichen Monaten an und wollten mich überzeugen, daß der Ausschluß der AfD-Anhänger diskriminierend sei. Ich sollte das unterlassen. Sie seien zwar kein AfD-Anhänger, versicherten mir aber glaubhaft, Sie seien Anhänger der Identitären und fahren regelmäßig zu deren Veranstaltungen, insbesondere in Hannover. Sie versicherten ebenso glaubhaft, daß etliche Ihrer Kumpel bei der Bundeswehr Sympathisanten der Identitären seien. Das ist schön für Sie! Ich habe noch irgendwo Ihre Handynummer, ist die noch aktuell? Sie erklärten mir, daß Sie überhaupt nicht wüßten, warum Sie für die Bundesrepublik Deutschland in den Kampf ziehen sollten – das klingt irrational, wenn man bei der Bundeswehr in Lohn und Brot ist und einen Eid geleistet hat. Ich nehme an, daß Sie sich dort an Waffen ausbilden lassen um am Tag X dann Leute mit einer anderen politischen Auffassung über den Haufen schießen zu können. Sie bereiten sich also sozusagen auf einen Bürgerkrieg vor, um mißliebige Zeitgenossen zu töten. Interessante Aufgabe, ziemlich feige, finden Sie nicht? Nun ist es so, daß deutsche Behörden, insbesondere die Judikative und die Exekutive seit den 1950er Jahren durchgehend der Meinung sind, daß Nazis unter Artenschutz stehen. Wenn Nazis jemanden ermorden, dann ist das grundsätzlich ein Unfall, ein Dumme-Jungen-Streich oder vielleicht das Ergebnis widriger Umstände oder notgedrungen eine psychische Erkrankung – möglicherweise auch laut Blödzeitung einfach nur »Döner-Morde« [Morde von kriminellen Ausländern an kriminellen Ausländern, so macht man aus Opfern ganz einfach Täter]. Das ist alles sehr merkwürdig. Sie haben sicherlich viele Freunde in der Bundeswehr, bei der Polizei und anderen Behörden. Ihnen kann nichts passieren. Sie möchten die Häuser anderer Leute anzünden, deren Bewohner auslöschen, Sie werden an Waffen ausgebildet, und der Staat ist der Meinung, daß Sie nichts böses tun. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was Sie bei der Bundeswehr verloren haben. Man sollte die Behörden über Ihr Hobby informieren, da Sie aber zu einer geschützten Art gehören, kann Ihnen ja nicht viel passieren. Ihr Hobby, Leute mit anderer Meinung töten zu wollen oder schlicht Migranten, wird sicher vertuscht werden, da hat die Bundeswehr und die Polizei ja Übung drin. Ich nehme an, daß es viele Primaten Ihrer Art in Behörden und Ämtern, in Gerichten und Polizeiwachen gibt. Es gibt nichts Lächerlicheres als Aufmärsche von Nazis – mit Fackelzug, Trommlern und Fahnenschwenkern. Da sieht man die komprimierte Blödheit, nicht mehr und nicht weniger, eine Blödheit, die stolz ihr eigenes Unvermögen vor sich her trägt. Dann wünsche ich weiterhin viel Spaß beim Fahnenschwenken, beim Gröhlen und bei den Vorbereitungen Ihrer herbeigesehnten Blutbäder. Allzeit bereit! Lieber Herr Weiland, ich weiß nicht welchen Dienstgrad Sie haben, aber ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei ihrer künftigen militärischen Karriere!
Inkompetenz für alle!
Natürlich sind die Steigbügelhalter der AfD hier ebenfalls unerwünscht: Friedrich Merz, dummschwätzend er halbiere die AfD, und der an einer Art nicht diagnostiziertes Tourette-Syndrom leidet, selbstverständlich um sich bei AfD-Rassisten einzuschleimen – oder sein Wadenbeißer Jens Spahn, der es fertig gebracht hat Steuergelder im Milliardenbereich in die Tonne zu kloppen – beide streben offenbar eine späte Karriere als Laubbläser im Sauerland an. Desweiteren den bayerischen Jekyll-Hyde Herrn Dr. Söder, über den man kein Wort mehr verlieren kann ohne sich selbst lächerlich zu machen, oder die Gas-Kathie, die heute noch Werbung macht für fossile Brennstoffe. Es gibt noch etliche weitere intellektuelle Brennstoffzellen ohne nachweisbaren Brennwert in der jetzigen Regierung, wie zum Beispiel Wolfram Weimer, der sich zum Zensor des wilhelminischen Kaiserreichs aufschwingt, und dessen früheres Geschäftsmodell am ältesten Gewerbe der Welt ausgerichtet zu sein scheint. Einfach peinlich, was diese Politkaste da veranstaltet, peinlich, was für Gestalten uns regieren. Man kann gar nich soviel fressen, wie man kotzen könnte. Die Sprechmaschinen Ulf Poschardt oder Prof. Dr. Christian Stecker, nicht die hellsten Kerzen auf der Torte, aber Lieblingsgesprächspartner bei Deutschlandradio Kultur. Beide haben nicht viel Reichweite und eigentlich gar nichts zu sagen, der eine als Herausgeber der »Welt«, ein Hetz- und Kampagnenblatt der Springer-Presse für Leute mit Abitur, der andere als Universitätsprofessor, der seine Studenten vollschwallert mit verharmlosenden Thesen zur neuen Rechten. Alle diese Leute würde ich hochkant rausschmeißen. Und alle diese Leute haben eines gemeinsam mit der AfD, sie halten sich für total normal. Sie sind nicht normal, sie sind schlicht von gestern und offenbar uninformiert… Wenn man alle heutigen AfD-Funktionäre mal ihrer ureigensten Berufung zuführen würde, nämlich der Statisterie in der Geisterbahn auf dem Rummelplatz, dann würden die davor genannten Personen unter den AfD-Zombies nicht weiter auffallen… Inkompetenz scheint sich heutzutage in jeder Hinsicht wirklich auszuzahlen.
Fritz Levys »Suizid«
Fritz Levy wurde ermordet, darüber dürfte es keinen Zweifel geben. Ob nun ein wohlsituierter Jeveraner diesen Selbstmord inszeniert hat, oder ob die ehrwürdige Bürgerschaft Jevers den Mann in den Tod getrieben haben – das ist unerheblich. Der alte Fritz Levy wußte etwas zuviel über die ehrwürdigen Geschäftsleute dieser Stadt. Er wußte genau, wer sich an dem Raubmord der jüdischen Nachbarn beteiligt hat – und sich habgierig deren Vermögen angeeignet hat. Das und vieles andere rieb er diesen netten Zeitgenossen ständig unter die Nase. Das war für diese Leute, die sich das Eigentum einiger jüdischer Mitbürger angeeignet haben, sehr unbequem. Die Zeugenaussagen und Ermittlungen zu der Auslöschung Fritz Levys sind ebenfalls unerheblich. Ich glaube diesen Leuten eh kein Wort.
Die Stadt Jever
Die Stadt Jever ist und bleibt ein Kuhdorf. Ich weiß gar nicht, wie man den Zustand dieser Stadt beschreiben soll. Das Adjektiv »tot« hat ja leider keine Steigerungsform. Eine tote Stadt voller Ignoranz und Desinteresse, eine Simulation des Lebens, gepflegte Fassade, Rollatorendichte und Altersarmut, Begrenztheit und Provinzialität … Die Stadt ist faktisch schon zu Lebzeiten verstorben. Mehr als Edeka, Aldi usw. benötigt die Stadt auch nicht. Die Innenstadt gähnt in Friedhofsruhe und Stillstand. Nur die saubere Luft ist ein Anlaß zu feiern. Der Rest ruhe in Frieden!
In mühevoller Kleinarbeit ist es den Honoratioren der Stadt gelungen aus Jever innerhalb von 50 Jahren einen Friedhof zu machen. Das ist auch eine Leistung! Der Kirchplatz, einst ein Friedhof, ist seiner alten Bestimmung wieder zugeführt worden. Der Rest der Stadt ist nicht weit davon entfernt. Die kleinbürgerliche Ängstlichkeit und Vorsicht entpuppt sich als lähmende Strangulation von Leben. Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen – aber wer keine hat, der vertue sein Leben in der Provinz und halte die Füße still.
Der Bildungshunger der Bevölkerung hierzulande ist auch legendär. Eine weiterführende Schule scheint es nicht zu geben, zumindest deutet das Stadtbild keineswegs darauf hin. Bildungsfeindlichkeit, mangelndes kulturelles Interesse sind in Jever ganz weit vorn. Die kulturellen Höhepunkte sind eben die großen Discounter und Supermärkte, mehr braucht es auch nicht zum Leben. Fressen, kacken, nicht denken... nach diesem Grundsatz werden auch sämtliche Volksfeste ausgerichtet. Der kulinarische Höhepunkt der Stadt befindet sich am Alten Markt, da gibt es Pizza, die mit Kroketten belegt ist.
Es war ein peinlicher Fehlgriff hier ein Museum zu eröffnen, das ist ganz allein mein Fehler, die Migranten haben tatsächlich nichts damit zu tun. Ich werde diesen Fehlgriff korrigieren und freue mich auf eine andere, lebendigere Kulisse. Für Gewerbetreibende dürfte dieses Dorf ein Alptraum sein...
Die Techniker Krankenkasse
Das Gesundheitssystem in diesem Lande ist zutiefst korrupt und gut durchdacht, ähnlich strukturiert wie die organisierte Kriminalität. Es geht hierzulande nicht um die Gesundheit der Bürger oder Beitragszahlenden, sondern lediglich um Geld und Gewinnmaximierung. Da werden reihenweise Patienten falsch behandelt, falsche oder überflüssige Diagnosen werden gestellt, Operationen an den Patienten vorgenommen, die keineswegs notwendig sind um die Gewinne zu erwirtschaften, die die durch und durch korrupten Ärzte benötigen um sich den Zweitporsche zu finanzieren. Patienten werden als hirntote cash cows behandelt, wer Zweifel an diesen kriminellen Praktiken übt, wird finanziell ruiniert. So versucht es auch die Techniker Krankenkasse, nicht mehr oder weniger eine Art Zuhälter des medizinischen Prostitutionsgewerbes. Bei meinem mininalen Einkommen haben sie mal eben die Mitgliedsbeiträge verdoppelt auf knapp 1200 Euro im Monat. Das Geld, das sie von ihren Zwangsmitgliedern einfordern, wird mit vollen Händen aus dem Fenster geschmissen – mit aufwändigen Studien, mit denen die Bevölkerung manipuliert werden soll und als Mittel scheinbarer Seriosität, mit denen sich diese Mafia aus Bramfeld gern selbst schmückt. Oder mit Luxusgehältern ihrer Vorstandsvorsitzenden, vom Leben durchaus gezeichnete Individuen, die man nur mit den Adjektiven »korrupt« und »verworfen« beschreiben kann. Statt ihrem Auftrag nachzukommen die Mitgliedsbeiträge sorgfältig zu verwenden, den Mißbrauch einzudämmen, die Qualität medizinischer Leistungen zu kontrollieren, scheinen die Nazis von der Techniker Krankenkasse mehr Wert darauf zu legen den Fond der Mitgliedsbeiträge als Selbstbedienungsladen eigener Interesse auszulegen. Es geht denen nicht darum, daß der Patient bestmöglich behandelt wird, daß er überhaupt eine halbwegs qualitative Behandlung genießt, sondern es geht darum mit dem Geld die eigene Tasche zu füllen in hochherrschaftlicher Weise, und ihre treuen Speichellecker mit Geld zu überhäufen, damit alles so kritiklos weitergehen kann wie bisher.
Ein weiteres Schrumpfhirn ist erfreulicher Weise vor zwei Jahren verstorben: Rolf-Dieter Hermann Schädel, war Polizist in Jever
Mein Stief- und Adoptivvater ist erfreulicher Weise vor zwei Jahren krepiert. Er war recht bekannt in Jever und arbeitete hier bei der Polizei – vor allem seine weiblichen Eroberungen erinnern sich durchaus lebhaft an diesen tollen Kerl – und die zahlreichen Opfer seiner Gewalttaten. Ich wurde tatsächlich bereits von älteren Damen euphorisch auf ihn angesprochen, dabei vergaß ich jedoch zu erwidern, daß seine Eigenschaft als friesischer Bezirksbefruchter qualitativ und quantitativ unbestreitbar ist, doch seine menschlichen Eigenschaften entsprachen mehr denen eines hirnlosen Schädlings, zum Beispiel einer Kakerlake, der mich und meine Brüder ab dem zweiten Lebensjahr unentwegt gequält, geschlagen und drangsaliert hat. Ein typischer Fall eines degenerierten, unterentwickelten Gewalttäters, der erst einmal kräftig zuschlug, bevor er sich auch nur eine Sekunde Zeit nahm einen Gedanken zu fassen – sofern er dazu überhaupt in der Lage war. Insofern hat er sich trefflich in diese friesische Kleinstadt integriert, denn er war sicher nicht der einzige Hirntote in dieser Stadt. Leider wurde ich erst nach der Beerdigung dieses Vergewaltigers und Schlägers von dessen Ableben informiert, denn an dieser Zeremonie hätte ich zu gern teilgenommen – hatte ich mir im zarten Alter von 18 Jahren doch geschworen einst auf sein Grab zu pissen und diesem Urwaldnazi meine Referenz zu erweisen. Schade! Diese Gelegenheit hätte ich zu gern genutzt – übrigens nicht nach der Zeremonie, sondern während man seiner sanften Seele gedenkt, hätte ich meine Ausscheidungen auf ihn niederrieseln lassen. Ab meinem 18. Lebensjahr wußte ich nicht, wo sich dieser ehrwürdige Schlappschwanz befand, sonst wäre ich nach Bad Salzuflen gefahren und hätte ihm seine dritten Zähne mit dem Zimmermannshammer einzeln in den Kiefer gerammt. Friede seiner minderbemittelten Asche!
Also an alle alten Schachteln, die sich einst von diesem Dorf-Don Juan haben beschälen lassen, wenden Sie sich am besten an den psychiatrischen Dienst und glauben Sie nicht, daß ich stolz bin der Adoptivsohn dieses Trottels zu sein, ganz im Gegenteil! Ich schäme mich und mich erfaßt unglaublicher Ekel, wenn ich an diese häßliche Kakerlake auch nur erinnert werde.
Kulinarischer Bankrott in der provinziellen Einöde
Ich war vor ein paar Tagen mit meiner Schwester in Jever zum Essen. Kaum ein Lokal hatte geöffnet, also begnügte man sich mit dem, was der Abend eben bot. In einem angeblich italienischen Lokal bestellte ich eine Pizza. Ich wollte eigentlich nur eine robuste, reelle Thunfisch-Pizza, die es dort in der aufstrebenden Systemgastronomie natürlich nicht gab. Stattdessen gab es Pizza, die mit Lachs, Thunfisch und Krabben belegt sein sollte. Eine Zusammenstellung, die mich an dieser Küche erheblich zweifeln ließ. Pizza Nemo hieß der Fraß, na denn. Ich hatte Hunger, also bestellte ich eine Pizza Nemo. Ich ahnte nicht, welches Weltuntergangsszenario ich damit in Gang setzte. Der Kellner bestätigte übrigens meine Bestellung: »Pizza Nemo.« Gut. Als meine Bestellung mir dann präsentiert wurde, fragte ich mich, wo sich denn dort die Meeresfrüchte versteckt hätten. Ich ahnte nicht, daß ich einer Art phonetischer Verwechselung zum Opfer gefallen war. Ich bekam nämlich statt der Pizza »Nemo« eine Pizza »Nome«, oder so ähnlich. Es befanden sich Objekte auf meiner Pizza, die mich alptraumhaft an Croketten erinnerten. Eine wirklich surreale Vorstellung, dachte ich. Tatsächlich handelte es sich aber um Croketten, die dort auf der Pizza wie verunfallt herumlagen. Da ich hungrig war, und keine Lust hatte die Bestellung zu stornieren und weitere Zeit zu verlieren, aß ich den Fraß. Eine Pizza, die mit Croketten und chicken nuggets belegt war, ein paar Strünke Broccoli fanden sich auch vor, und das Ganze war mit Sauce Hollandaise gummiert.
Ich fragte mich selbstverständlich, wer hier das überbordende Selbstbewußtsein hat eine solche Pizza auf die Speisekarte zu setzen, welcher hirnamputierte Prolo diesen kulinarischen Bankrott, diese geschmackliche Kapitulation, dieses geistige Untergangsszenario einem werten Publikum feilbietet? Ich vermute einmal, daß der Urheber dieses gastronomischen Totalausfalls seine Gäste mit einem niegesehenen Quantum der Verachtung zu strafen sucht. Wenn die Croketten wenigstens noch so auf der Pizza angeordnet gewesen wären, daß der Gast mühelos das Wort »Du Arschloch!« hätte entziffern können, dann wäre ich dem Impuls dieser eigenwilligen Zusammenstellung vermutlich relativ schnell auf die Spur gekommen.
Sicherlich ist der friesische Gaumen bereits in einem derart desolaten Zustand, daß selbst die englische Küche einem Friesen als Perlenkette kulinarischer Höhepunkte vorkommen mag. Allein die Idee, eine Pizza mit Croketten und chicken nuggets zu belegen, ist ein Hinweis auf geistige, geschmackliche und jedwede Verwahrlosung, die man sich nur vorstellen kann. Wer so etwas seinen Gästen anbietet, der wird auch nicht davor zurückschrecken ein paar angefaulte Ratten und plattgefahrene Frösche auf die Pizza zu pflanzen. Dann kann man eigentlich auch alles, ich meine wirklich alles auf eine Pizza klatschen, was einem so zufällig im Alltag oder im Kühlregal begegnet.
Das dieses Lokal vermeintlich »italienisch« geführt wird, kann ich mir nicht vorstellen. Die kalabrischen, sizilianischen und sonstigen regional tätigen Mafiaorganisationen haben auch ihren Stolz, sie würden umgehend ein Killerkommando senden, um dieser kulinarischen Totalverweigerung ein Ende zu setzen. Man möchte es Joe Pesci [Joseph Francesco »Joe« DeLores Eliot Pesci] gleichtun, und den Kopf des verantwortlichen Küchentrottels zwischen eine Chevrolettür und die Einstiegskante dieses Fahrzeugs klemmen, um dann mit aller Kraft im Takt der dämlichen Hintergrundmusik die Tür immer wieder auf- und zuzuschlagen. Wer Lachs und Thunfisch auf eine Pizza mischt, mit dem ist eh nicht viel los, wer aber mit Croketten und chicken nuggets eine Pizza belegt, sollte sich fragen, ob ein anderer Beruf nicht erfolgversprechender und zielführender sein könnte, zum Beispiel Versicherungsvertreter, Maurer oder Oberarzt in der Asklepios-Klinik.
Daß der Urheber dieses innovativen Pizza-Rezepts sich nicht schämt, diese Ursuppe der Anspruchslosigkeit auf seine Karte zu setzen, und damit indirekt auch Werbung zu treiben glaubt, zeigt, daß Hopfen und Malz verloren ist. Das Niveau dieser Küche kann nur noch mit dem Lufthansafraß und der höchst artifiziellen Küche der Altonaer Asklepios-Klinik konkurrieren. Mit anderen Worten, es wäre an der Zeit, daß Gäste, die mit dieser Art kulinarischer Spezialitäten konfrontiert werden, umgehend Schadensersatz- und Schmerzengeldansprüche geltend machen sollten.…